| Bartagamen ernähren sich sowohl von tierischer als
auch von pflanzlicher Kost. Bei adulten
Tieren sollte das Verhältnis bei 70% pflanzlicher und 30% tierischer
Nahrung liegen. Bei juvenilen Tieren
hingegen sollte das Verhältnis 90% tierischer und 10% pflanzlicher
Kost betragen.
Da die Bartagamen im großen und ganzen nicht wählerisch sind
und alles fressen, was sie von der Größe her überwältigen
können, fällt es nicht schwer ihnen eine große
Auswahl zu bieten.
Gefressen werden Heimchen, Grillen,
Heuschrecken, Zophobas
(Schwarzkäferlarven), Wachsmottenlarven
und Mäusebabys. Wenn man die eben aufgeführten
Futtertiere anbietet, sollte man sie 1-2 mal die Woche mit einem
Vitaminpräparat bestäuben um den Vitamin - und Mineralienbedarf
abzudecken. Das wichtigste hierbei ist jedoch, daß
man es mit den Zusätzen nicht zu gut meint ; der Satz:
"Je mehr, desto besser!", trifft hier auf keinen Fall
zu. ( siehe auch Futterzusätze)
Neben den Insekten sollte auch pflanzliche Kost
wie Obst und Gemüse auf
der Speisekarte stehen, die geraspelt oder kleingeschnitten in
Futterschalen ( Blumentopfuntersetzer ) gereicht werden können.
Weiterhin sollte auch eine Schale mit frischem Wasser im Terrarium nicht
fehlen, die aber das tägliche Wassersprühen nicht ersetzt.
Durch das Sprühen wird die Luftfeuchtigkeit im Terrarium gehalten
(zwischen 50 und 70 %), außerdem gibt man den Tieren so die
Möglichkeit das Wasser durch trinken und über die Haut aufzunehmen.
Die Häufigkeit des Fütterns richtet sich nach Größe
und dem Allgemeinbefinden der Tiere. Juvenile Tiere sollte man
täglich Füttern, adulte Tiere 3 - 4 mal die Woche.
Da Bartagame das Gefühl der Sättigung nicht kennen, sollte
man darauf achten, sie nicht zu Überfüttern.
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FUTTERTIERE
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| Grillen
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Grillen sind zwischen 23 und 30 mm lang und braun bis fast schwarz gefärbt.
Die Weibchen erkennt man daran, daß sie größer als die Männchen
sind und am Hinterleib einen Legestachel tragen. Ihr Panzer ist hart und der
Geräuschpegel der hier aufgeführten Insekten ist am höchsten.
Die Tiere sind nicht sonderlich aktiv und man füttert sie am besten mit
Löwenzahn, Salat, Obst, Gemüse, Käse,
Haferflocken, Kleie oder Hundeflocken.
Im Handel bekommt man meist die Zweifleckengrille, diese ist schwarz und hat
an jeder Seite einen hellen Fleck.
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Heimchen
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Heimchen sind hellbraun mit dunkler Sprenkelung. Ausgewachsen sind sie zwischen
18-23 mm lang, wobei die Weibchen meist größer werden als die Männchen.
Diese Tiere sind sehr lebhafte Artgenossen, die man am besten mit Löwenzahn,
Salat, Obst, Gemüse, Käse, Haferflocken, Kleie
oder Hundeflocken füttert. Neben dem Mehlwurm sind sie wohl das bekannteste
Futtertier.
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Bild folgt
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Heuschrecken
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Heuschrecken sind im jungen Alter gelb-schwarz und nach der Häutung rötlich
gefärbt. Im Alter sind sie schmutziggelb mit dunklen Flügeln.
Durch ihre Größe von bis zu 8cm haben die Tiere nicht die Möglichkeit sich
im Terri zu vermehren, da sie nicht in die Ritzen passen. Als Nahrung kommen
altes Brot, geriebene Karotten, Salat, Weizenkeime und Blätter
aller Art in Frage.
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Mäusebabys
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Mäusebabys eignen sich durch den hohen Calciumanteil in ihren Knochen besonders
gut als Futter, man sollte sie ein bis zweimal im Monat anbieten ( nur an
adulte Tiere).
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ZENSIERT
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Mehlwürmer
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Mehlwürmer werden 15 bis 18 mm lang und sind gelblich gefärbt.
Außer ihrem hohen Fettanteil, bestehen sie weiterhin aus wertvollen Proteinen.
Der Fettgehalt liegt aber dennoch so hoch, daß sie als Hauptfutter ungeeignet sind.
Die Qualität liegt nicht an den Futtertieren selbst, sondern an deren Ernährung.
Trotz alledem sollten sie nur in Maßen angeboten werden. Als Nahrung kommen alle
Mehlsorten, Kleie, Haferflocken, Brot, Obst und Gemüse
in Frage.
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Wachsraupen
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Wachsraupen sind 20 bis 30 mm lang und weißlich gefärbt.
Neben ihrem hohem Fettanteil haben sie auch noch den Nachteil,
daß sie schwer verdaulich sind. Hier gilt wieder,
nur adulten Tieren füttern.
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Bild folgt
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Zhophobas
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Zhophobas sind 5-6 cm lang und 5-7 mm dick. Sie haben gegenüber Mehlwürmer
den Vorteil, daß sich die Larven in Gesellschaft nicht verpuppen und den Nachteil,
daß auch sie einen hohen Fettanteil besitzen. Als Futter kommen jegliche Flocken,
Obst und Gemüse in Frage.
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Gemüse & Kräuter:
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Salat ( keinerlei Kohl ), Karotten, Tomaten, Gurken , Löwenzahn,
Butterblumen, Klee, Petersilie, usw.
Immer darauf achten, daß alles ungespritzt ist. Zum
verfüttern sollte es kleingeschnitten bzw. geraspelt werden.
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Obst:
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Äpfel, Bananen, Birnen, Erdbeeren, usw.
Auch hier ist immer darauf zu achten, daß man
alles ungespritzt und kleingeschnitten anbietet.
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