| DAS TERRARIUM |
|||||
|
|||||
|
Als Bodengrund eignen sich Sand, Kies und auch Holzraspel, wobei ich
den Sand vorziehe da er leichter zu handhaben bzw. auszuwechseln ist und
die Tiere auch buddeln können. Im Grunde kann man bei der Auswahl
des Sandes keine fehler machen, wenn man ein paar Dinge in Betracht zieht. |
|||||
| - Kinderspielsand - Terrariensand ( ist in verschiedenen Farben erhältlich ) - Aquarienkies ( sehr Fein oder sehr Grob )
|
|||||
|
Wie jeder selbst, brauchen auch Bartagamen einige Dinge zum Leben, die wir ihnen ziemlich einfach bieten können. Dazu gehören zum Klettern, Ausruhen und Verstecken ein paar Äste, Verstecke ( Steinen oder Korkröhren ), eine Rückwand und weitere Innenausstattungen.
Um den Tieren eine Möglichkeit zum Klettern, Ausruhen oder auch Sonnen geben zu können, kann man stabile Äste, ins Terrarium bauen. Man muß dabei nur beachten, dass sie entweder an der Rückwand oder auf eine Holzplatte befestigt und die dann auf den Boden des Terrariums legt und mit Bodensubstrat bedeckt. Durch einbringen der Äste in das Terrarium entstehen Ruheplätze, die man so anbringen sollte, dass die Tiere sich auch näher von den Lampen wärmen können. Zu den Verstecken lässt sich eigentlich nicht viel sagen, ausser das man sie so einbauen sollte, dass man jederzeit an die Tiere ran kommt und das sie dem grössten Tier entsprechend angepasst sind, da sich manche Tiere in der Nacht zum schlafen in solche Verstecke zurück ziehen. Als Materiel lassen sich Steine, Holzrinde, Korkrinde usw. sehr gut verwenden. Rück- und Seitenwände sind nicht dringend erforderlich, bringen aber eine sinnvolle Ergänzung, da man an ihnen wie schon erwähnt Äste befestigen kann und ausserdem bringen sie weitere Möglichkeiten für Sonnenplätze. Die einfachste Möglichkeit sind Korkplatten, die man einfach mit Aquariensilikon an die Scheiben kleben kann. Der Nachteil bei dieser Lösung besteht darin, dass die Tiere diese auch nutzen zum klettern und dadurch Teile rausbrechen können und die Optik darunter leidet. Die etwas elegantere aber auch aufwendigere Lösung ist es, aus Styroporplatten, Baukleber und Putz eine Rückwand zu modelieren. Der grosse Vorteil bei dieser Lösung besteht darin, dass man seinem Erfindungs-reichtum freien lauf lassen kann und Farbe, Form und Sonnenplätze nach eigenem ermessen einbringen kann.
Als ergänzendes zu den schon oben erwähnten Einrichtungsutensilien kann man jegliche Art von Steinen, Schieferplatten, verschiedene Kakteen- und Pflanzenarten oder auch Kunstpflanzen verwenden. Hierbei gibt es keine Grenzen, wenn es um Kreativität und Erfindungsreichtum geht.
|
|||||
| Elektrik
und UV-Bestrahlung Unter
Elektrik versteht man im grossen und ganzen eigentlich die Beleuchtung
und die evtl. Beheizung, die aber nur benötigt wird, wenn es mit
Strahlern nicht möglich ist, genügend Wärme ins Terrarium
zu bringen.
UV-Beleuchtung Zusätzlich zu den eben erwähnten Spotstrahlern wird nun noch eine UV-Beleuchtung unbedingt notwenig, da die Tiere einen hohen Anteil UV-B Strahlen, die sie zur Umsetzung von Vitaminen im Organismus benötigen. UV-Beleuchtung kann man in den verschiedensten Ausführungen bekommen. Am häufigsten verwendet werden UV-Röhren die am besten innerhalb des Terrariums angebracht werden, die aber auch ausserhalb anbringen kann, wenn man im Deckel Ausschnitte hat und die mit Drahtgaze abdeckt, weil man somit die UV-Filterung durch das Glas umgeht. Bei verwendung von UV-Leuchtstoffröhren ist es Wichtig, das sie den Hinweis UV-B5.0 besitzen.Eine weitere Möglichkeit der UV-Beleuchtung besteht darin das es UV-Lampen gibt, die man wie die Spotstrahler auch, einfach in eine ganz normale Lampenfassung schrauben kann und diese dann im Inneren des Terrariums anbringt.
Um zu guter letzt noch die Frage, "Wieviele Lampen, mit wieviel Watt und ob eine Heizung oder nicht werden benötigt?", zu beantworten. Da diese Frage nicht einfach so zu beantworten ist, verweise ich an dieser Stelle an den Fachhändler bzw. an das Forum, weil dies alles auf Grundfläche und Material des Terrariums ankommt. |
|||||